Wenn es nicht das Ende ist, dann existiert auch kein Anfang
- (minus) 25703 der Zeitrechnung: Als die Signalhöhle von Zyrkannor-42 erstmals in Betrieb genommen wurde, hielt man sie für einen Wendepunkt. Signale waren reichlich vorhanden, die Systeme liefen stabil, und niemand musste um die nächste Übertragung kämpfen. Rückblickend war es vermutlich die letzte Epoche, in der man noch glaubte, das Universum hätte für alle genug vorgesehen.
sehr viel später
Im Jahr 2026 wurde die Oberste Recheninstanz für Angelegenheiten von 42, 46 und sonstigen bislang unzureichend beantworteten Fragen mit einer Prognose für das Jahr 2030 beauftragt. Dabei waren ausdrücklich auch die oben dokumentierten Ereignisse zu berücksichtigen, da diese nach gegenwärtigem Kenntnisstand als hinreichend gesichert gelten. Mehrere voneinander unabhängige Rechensysteme kamen zu dem Ergebnis, dass das unten dargestellte Szenario zwar möglich, keineswegs jedoch zwangsläufig sei.
Der Pferdekopf wurde daher nicht als endgültiger Beweis des Untergangs gewertet, sondern lediglich als eine denkbare Endstufe fortschreitender Signalverarmung. Ebenso könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in anderen Raumsektoren bereits neue Signalräume bilden und dort Verhältnisse entstehen, die überraschend an die frühen Jahre von Lumen IX erinnern – einer Anlage, die zuvor zeitweise unter der Bezeichnung Zyrkannor-42 geführt wurde und deren Name im Laufe ihrer Geschichte mehrfach geändert worden war.
Die Recheninstanz empfahl deshalb, von vorschnellen Schlussfolgerungen abzusehen. 42 blieb richtig, 46 blieb möglich – und für das Jahr 2030 wurde vorsorglich weiterhin ein gewisser Restbestand an Hoffnung im System belassen.
2030?
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